Beratungsansatz

Anhand der folgenden häufig gestellten Fragen möchte ich meinen Beratungsansatz erläutern:

Welche Bedeutung hat Wissen für mein Unternehmen/ meine Organisation?

Wissen ist Information gepaart mit Erfahrung. Sie ist die Basis für den Unternehmenserfolg und entsteht zu 90 % in der täglichen Arbeit. Idealerweise wird Wissen in einem kontinuierlichen Kreislauf erzeugt, gespeichert, verteilt und angewendet. Ist dieser Kreislauf gestört, kann es zu Wissensverlusten kommen. Die entstandenen Wissenslücken zu schließen, z. B. bei Mitarbeiterfluktuation, sowie der Aufwand für Informationssuche, z. B. bei unübersichtlichen Dokumentenablagen, kostet Zeit und Geld. Eine Demotivation der Mitarbeiter ist häufig die Folge, weil diese nicht effektiv arbeiten können. Ich unterstütze Sie dabei, die Störung zu lokalisieren und passende Lösungen zu finden. Darunter verstehe ich nicht in erster Linie technische Systeme. Oft verbessern schon einfache organisatorische Veränderungen die Situation.


Welchen Stellenwert hat Wissensarbeit und was nutzt Wissensmanagement?

Studien belegen, dass die Wissensarbeit zu einem immer bedeutenderen Wirtschaftsfaktor in Deutschland wird. Unter Wissensarbeit werden Tätigkeiten verstanden, die keine Routine-Arbeiten sind, sondern Aufgabenbereiche, in denen ständig neue Inhalte und Projekte entwickelt werden. Um Wissen nachhaltig nutzbar zu machen, ist es daher immer wichtiger, es effektiv zu organisieren.

Ergebnisse eines bewussten Umgangs mit Wissen beim Wissensmanagement:

  • Identifikation und Verständnis der Mitarbeiter für die eigene Organisation/das eigene Unternehmen wird gestärkt
  • Potenziale von Mitarbeitern werden erkannt, entwickelt und verbessert
  • Interne und externe Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Partnern wird optimiert
  • Qualitätsmanagement und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess wird unterstützt
  • Eigeninitiative, Vernetzung und Communities werden angeregt
  • Teambildung und Zusammenarbeit wird gefördert
  • Indikatoren und Kennzahlen zur Analyse und Messung „weicher“ Faktoren werden eingeführt

Ich unterstütze Sie durch meine ergebnisoffene Beratung dabei, Ihren individuellen Weg zum bewussten Umgang mit dem Wissen Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation zu finden.

Welche Rolle spielen technische Systeme im Wissensmanagement?

Der Einsatz von Software kann das Wissensmanagement wirkungsvoll unterstützen, wenn Systeme bedarfsgerecht ausgewählt und gut eingeführt werden. Dabei kommt es zu Veränderungen bei denen die Mitarbeiter/innen im Mittelpunkt stehen, die das neue System akzeptieren müssen. Mit Blick auf die Mitarbeitermotivation begleite ich Ihre Einführung  professionell und achte auf die Nachhaltigkeit Ihrer Lösung. Außerdem unterstütze ich Sie durch mein IT-Know-how, z. B. bei der Datenstrukturierung, der Erstellung von Case Studies,  im Projektmanagement und in der anbieterunabhängigen Software-Beratung.

Welche Tendenzen zeichnen sich aktuell im Wissensmanagement ab?

Durch unseren Austausch auf sozialen Plattformen entstehen täglich tausende neue Ideen. Warum sollte dieser kommunikative Effekt nicht zur Innovation in Organisationen und Unternehmen genutzt werden? Hier herrschen natürlich andere Rahmenbedingungen als im Internet, die es zu berücksichtigen gilt. Sind diese definiert und die Anforderungen eingehalten, kann Wissensaustausch intern, z. B. im Intranet, schnell und sicher stattfinden. Die Zusammenarbeit wird in der Regel reibungsloser und es kommt zu weniger Doppelarbeit. Gleichzeitig wird die E-Mail-Flut reduziert. In der immer komplexer werdenden VUKA*-Welt können alle Mitarbeiter ihre Erkenntnisse untereinander und mit den Führungskräften direkter teilen. Veränderungen in Forschung, Produktentwicklung und Wettbewerb werden so schneller aufgespürt und Maßnahmen sind zeitnäher möglich.

Ich unterstütze Sie dabei, unternehmensinterne und standortübergreifende Plattformen zur Verbesserung von Mitarbeiterkommunikation, Zusammenarbeit und Dokumentenmanagement auszuwählen und einzuführen.

*VUKA steht für:
Volatilität = zunehmende Geschwindigkeit von Veränderungen 
Ungewissheit = geringe Vorhersagbarkeit von Ereignissen, 
Komplexität = steigende Zahl von Vernetzungen/Abhängigkeiten 
Ambiguität = Mehrdeutigkeit

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